TH-Ausbildung in Ziesar

TH-Ausbildung in Ziesar

Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Pritzerbe ging es heute für uns nach Ziesar zum ADAC. Dort warteten auf uns zwei ausgesonderte Autos, die uns zur Technische Hilfeleistungs – Ausbildung zur Verfügung gestellt wurden. Wir probten für den Ernstfall verschiedene Einsatztaktiken bei der Menschenrettung, den Umgang mit hydraulischem Rettungssatz und weitere Handgriffe, die im Rahmen der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen sitzen müssen.

Der Umgang mit hydraulischem Rettungssatz (Spreizer, Schere, Zylinder, Pedalschneider) wurde durch das Schaffen verschiedener Zugangsmöglichkeiten zum PKW geprobt. Begonnen mit dem Herausnehmen der Tür bis hin zum Trennen des Daches des Fahrzeugs konnte jeder die Handgriffe festigen.

Da verunfallte Autos nicht immer stehend vorzufinden sind, wurden diese Maßnahmen auch an einem auf der Seite liegenden PKW erprobt. Dabei bewährte sich der Einsatz einer Säbelsäge als gute mögliche Variante zur Rettung. Darüber hinaus wurde das schonende Drehen dieses Autos mittels Seilwinde vom HLF und Greifzug der FF Pritzerbe erprobt. Speziell dabei war die Kommunikation im Team wichtig.

Grundsätzlich wurden weitere Maßnahmen und Handgriffe, wie zum Beispiel das Herausnehmen der Fahrzeugscheiben oder das Sichern von Unfallfahrzeugen gefestigt. Die Teamarbeit und Kameradschaft wurde ebenfalls gestärkt, damit im Einsatzfall alles reibungslos ablaufen kann.

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Havelsee-Ausbildung Wasserrettung

Havelsee-Ausbildung Wasserrettung

Am gestrigen Mittwoch trafen wir uns wieder mit den Feuerwehren aus der Gemeinde Havelsee zur gemeinsamen Ausbildung. Diesmal ging es für uns auf die Havel um die Wasserrettung von Personen zu üben.

Die Feuerwehren aus Havelsee besitzen 2 Mehrzweckboote, welche in Briest und Pritzerbe stationiert sind. Beim Alarmstichwort „Person im Wasser“ werden diese je nach Unfalllage alarmiert. Die FF Pritzerbe setzen das Boot dann am Fähranleger in die Havel. In Briest wird das Wasserfahrzeug direkt neben dem Feuerwehrhaus über eine extra dafür erbaute Slipanlage ins Wasser gebracht. Parallel werden bei einer solchen Alarmierung auch das HLF und Quad der FF Fohrde alarmiert. Das Quad dient dabei dazu, die Boote auch an eher unzugänglichen Stellen ins Wasser zu bringen. Grund für eine Alarmierung des HLF ist das auf dem Fahrzug befindliche Spineboard (Rettungsbrett), welches bei der Personenrettung aus dem Wasser ein wichtiges Hilfsmittel darstellt. Ein Trupp des HLF wird dann auf eines der Boote an geeigneter Stelle mit dem Spineboard zusteigen.

Wie die Personenrettung aus dem Wasser dann genau abläuft, kann man auf den Bildern gut verfolgen. Ein Kamerad springt idealerweise mit ins Wasser und stabilisiert die Person. Das Boot fährt danach so dicht wie möglich an die beiden heran und der Rettungstrupp schiebt das Spineboard dann senkrecht ins Wasser. Danach wird der bewusstlose Patient mit den Rücken ans Board gedrückt und unter den Achseln hochgezogen. Dabei nutzt man die Hebelwirkung des Rettungsbretts. Im Boot kann dann mit einer Reanimation begonnen werden.

Wenn die Person noch ansprechbar im Wasser schwimmt, werden ihr Auftriebsmittel, wie z.B. ein Rettungsring, zugeführt und danach wird sie schonend ans Land gebracht.

Eine weitere Möglichkeit zur Rettung bietet der Überlebensanzug, der aber hauptsächlich bei der Eisrettung verwendet wird. In diesem kältegeschützten Anzug kann ein Kamerad die ertrunkene Person auf Grund seines Auftriebs problemlos an Land ziehen.

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Havelsee-Ausbildung auf der Mülldeponie Fohrde

Havelsee-Ausbildung auf der Mülldeponie Fohrde

Bei unserer monatlichen Gemeindeausbildung ging es heute auf das Gelände der Mülldeponie Fohrde.
Wir besichtigen das Gelände und frischten alle wichtigen feuerwehrtechnischen Informationen über dieses auf. Unter anderem wurde ein auf dem Gelände befindlicher Tiefbrunnen abgepumpt.
Außerdem übten wir das Heben von Lasten mittels Luftheber am LF der Feuerwehr Pritzerbe.

Ausbildung im Brandübungshaus

Ausbildung im Brandübungshaus

Am gestrigen Samstag ging es für 8 Kameraden und zugleich Atemschutzgeräteträger unserer Feuerwehr zum Feuerwehrtechnischem Zentrum des Landkreises PM nach Beelitz-Heilstätten. Es wartete das dort befindliche Brandhaus auf uns.
Das Brandhaus ist, ein extra für die Feuerwehrausbildung errichtetes Gebäude. Es besitzt 3 Etagen plus Keller und soll ein Wohnhaus simulieren. Das Besondere daran ist aber, dass im Inneren, künstliche Feuer, Wärme und Qualm durch den Ausbilder zugeschaltet werden können und dem Feuerwehrangehörigen damit eine sehr realitätsnahe Einsatzsituation darstellen.
Angeleitet von einem Kreisausbilder übten wir dann die Menschenrettung aus einem verqualmten Gebäude und das taktische Vorgehen bei einem Innenangriff zur Brandbekämpfung.
Der Übungstag diente vorerst unseren jungen Truppführern und Atemschutzgeräteträgern, für welche es sehr lehrreich und erfolgreich war.

Ausbildung „Technische Hilfeleistung“

Ausbildung „Technische Hilfeleistung“

Eine Ausbildung der speziellen Art gab es heute für unsere Kameraden. Auf dem Plan stand die Technische Hilfeleistung beziehungsweise das Heben von Lasten mittels Hebekissen.

Dabei war Teamarbeit, Geschick und Köpfchen gefragt. Denn unsere zu hebene Last war eine auf einem Tisch befindliche Leiter, auf welcher ein mit Wasser gefüllter Eimer stand. Ziel war es, das komplette Unterbaumaterial unseres HLF zu verbauen und die Leiter so mittels Hebekissen anzuheben ohne dabei jedoch den Eimer runter fallen zu lassen.
Die Kameraden an der Bedienung der Hebekissen durften dabei allerdings nicht beim Geschehen zuschauen und mussten sich allein auf die Anweisungen der Anderen verlassen.
Alles in allem war es eine gelungene Sache und alle blieben trocken!

Die Ausbildung sollte die Teamarbeit und Kommunikation der Kameraden und den Umgang mit der Technik verbessern. Außerdem wurde damit eine mögliche Einsatzsituation simuliert, in welcher beispielsweise eine Person unter einem schweren Gegenstand eingeklemmt ist.

Ausbildung: Tragbare Leitern, Handhabung „Schlauchpaket“ und richtige Bedienung des Hohlstrahlrohres

Ausbildung: Tragbare Leitern, Handhabung „Schlauchpaket“ und richtige Bedienung des Hohlstrahlrohres

Die Themen der gestrigen Ausbildung waren unter anderem das in Stellung bringen und Besteigen von tragbaren Leitern, die Handhabung vom sogenannten „Schlauchpaket“ und die richtige Bedienung eines Hohlstrahlrohres.
Die meist genutzten tragbaren Leitern bei der Feuerwehr sind die 4-teilige Steckleiter und die 3-teilige Schiebleiter. Die Steckleiter erreicht maximal das 2. Obergeschoss und die Schiebleiter reicht bis zum 3. Obergeschoss.
Das Schlauchpaket ist eine effektive Methode für einen Innenangriff. Es besteht aus 2 C-Schläuchen und einem C-Hohlstrahlrohr.

Vielen Dank an die BF Brandenburg für die Bereitstellung der Anlage zum Üben!

Grüße aus dem FTZ – Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger bzw. Truppführer

Grüße aus dem FTZ – Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger bzw. Truppführer

Momentan befinden sich 6 Kameraden unserer Feuerwehr im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten und bilden sich weiter.
Während 3 junge Kameraden den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang absolvieren, eignen sich die anderen 3 beim Truppführer-Lehrgang neues Wissen an.
Die Ausbildung zum Truppführer dauert 5 Samstage und die vom Atemschutzgeräteträger 3 Samstage.

Ausbildung: Eisrettung auf der zugeforenen Kute

Ausbildung: Eisrettung auf der zugeforenen Kute

Die vermutlich letzten Tage Eis auf den Wiesen und Seen haben wir heute für unsere monatliche Ausbildung genutzt. Gemeinsam mit den anderen Ortswehren aus Havelsee übten wir die Eisrettung auf dem gefrorenen Wasser.

Somit auch nochmal der Hinweis:
Auf Grund der steigenden Temperaturen in den nächsten Tagen wird das Eis schmelzen und das Betreten der Eisflächen wird somit zu einer immer größer werdenden Gefahr.
Wir bitten Euch achtsam zu sein und das Eis möglichst nicht mehr zu betreten.

Sprechfunk-Lehrgang erfolgreich absolviert

Sprechfunk-Lehrgang erfolgreich absolviert

Eins der wichtigsten Kommunikationsmittel bei der Feuerwehr ist der Sprechfunk. Ob zum Kontakt zur Leitstelle oder der Einsatzkräfte untereinander an der Einsatzstelle. Ein sicherer Umgang mit dem Feuerwehrfunk ist für jeden Feuerwehrmann wichtig. Dieser 24 Unterrichtsstunden umfassende Lehrgang vermittelt Grundkenntnissen im Umgang mit Funkgeräten im Bereich der Feuerwehr wie z.B. Funkrufnamen, Regeln des Sprechfunken und Umgang mit den Geräten.