Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16)

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16) ist der „Allrounder“ der Feuerwehr Fohrde. Es wurde im ersten Halbjahr 2012 in den Dienst gestellt und ersetzte ein LF8.

Daten

  • Fahrgestell: Iveco 150E30
  • Baujahr: 2011/12
  • Leistung 300 PS
  • Aufbau: Magirus
  • Besatzung: 1/8 (Gruppe)
  • Funkrufname: Florian Mittelmark 6-43-1

Der Aufbau des HLF stammt von Magirus aus Ulm und ist in der „Alufire 3“-Bauweise auf einem IVECO 150E30 gesetzt worden, welcher über ein Automatikgetriebe und 300PS verfügt. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 14.500 kg. Die Bereifung des geländefähigen Fahrgestells ist als Singlebereifung ausgeführt. Das HLF besitzt ausßerdem eine Seilwinde und einen festverbauten Lichtmast mit einer Lichtpunkthöhe von 5 m.

Als Feuerlöschkreiselpumpe ist eine FPN 10/2000 verbaut worden, welche bei 10 bar pro Minute 2.000l Wasser fördern kann. Im Fahrzeuginneren ist ein Wassertank mit einer Füllmenge von 1600l verlastet. Des Weiteren führt das Löschfahrzeug 120l Schaummittel in einzelnen Behältern mit sich. Zur feuerwehrtechnischen Beladung gehören diverse Amaturen und Geräte zur Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung. Dazu gehören unter anderem hydraulische Rettungsgeräte, wie Schere und Spreizer, außerdem Säbelsäge, Winkelschleifer, Motorkettensäge, pneumatische Luftheber und Hebekissen, Rettungsplattform, Stromerzeuger, Drucklüfter, vier Atemschutzgeräte, zahlreiche Schläuche, Strahlrohre, Schaumzumischer, Tauchpumpe, etc.. Auf dem Dach sind eine 4-teilige Steckleiter und eine 3-teilige Schiebleiter verlastet. Am Heck verfügt das Fahrzeug eine fahrbare Verkehrshaspel zur Einsatzstellensicherung und eine Schlauchhaspel mit 6 B-Schläuchen sowie Amaturen zur Wasserentnahme.

Die Einsatzzwecke des HLF sind auf Grund der Beladung sehr vielseitig, wodurch es einen großen einsatztaktischen Wert im Amt Beetzsee besitzt und es dadurch zumeist als erstausrückendes Fahrzeug benutzt wird.