Gegen Mittag kam es in der Ortslage Roskow zu einem Schwelbrand in einer Lagerhalle eines örtlichen Landwirtschaftsbetriebs. Vor Ort brannten zahlreiche Kubikmeter Mist. Auf Grund der aufwendigen Löschmaßnahmen forderte der Einsatzleiter zeitnah Atemschutzgeräteträger nach, wodurch auch wir alarmiert wurden. Mit einem Teleskoplader des Betriebes wurden Teile des Mistes auseinandergezogen und nach draußen auf eine Freifläche gebracht. Anschließend konnten Glutnester in der Halle abgelöscht und die Hallenwand gekühlt werden. Danach wurde mit einer Wärmebildkamera nachkontrolliert. Nach knapp 2,5 Stunden war das Feuer aus und die Einsatzstelle konnte wieder an den Besitzer übergeben werden.
In der Nacht kam es zu einem Einsatz der Feuerwehren aus dem Amt Beetzsee. In Brielow war ein Gebäudebrand gemeldet worden.
Bei Ankunft am Einsatzort waren die Kräfte aus Brielow und Radewege bereits vor Ort und hatten mit den Löscharbeiten begonnen. Es brannte ein Schuppen sowie eine angrenzende Hecke. Wir blieben kurze Zeit mit einem Sicherheitstrupp in Bereitschaft und konnten dann wieder einsatzbereit einrücken.
In der heutigen Nacht kam es zu einem Großeinsatz in der Radeweger Dorfstraße. Die Leitstelle alarmierte zuerst zu einem Brand: Gebäude-klein, bei dem ein Sicherungskasten im Gebäude brennen sollte. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten den Brand, der dennoch schon ausgebreitet war. Das Einsatzstichwort wurde erhöht und Atemschutzgeräteträger sowie weitere Kräfte nachgefordert. Die Personen, die sich im Gebäude befanden, verließen dieses noch selbst. Eine davon wurde mit einer Rauchgasintoxikation durch einen RTW ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt gingen sechs Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung über zwei Angriffswege vor und fanden den Brandausbruch im Keller vermutlich an einer Verteilerstation. Die Stromversorgung wurde vom Haus getrennt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude durch eine Querbelüftung rauchfrei gemacht. Dennoch ist das Gebäude auf Grund der Brandausbreitung auf den Eingangsbereich und der Rauchentwicklung unbewohnbar.
Die Kameraden aus Brielow verblieben mit ihrem TSF-W zur Brandsicherheitswache bis zum nächsten Morgen.
Einsatz 08/2019
📟 Brand: Gebäude-Groß
🕐 13:37
📆 21.04.2019
🏘 Briest, Am Mühlenberg
Am Ostersonntag kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehren des Amtes Beetzsee und der Stadt Brandenburg. Ein aufmerksamer Bürger sah Rauchwolken über einem Haus in einem Briester Wohngebiet aufsteigen und ging der Sache auf den Grund. Er erkannte einen Brand an der Rückseite eines Doppelhauses und handelte geistesgegenwärtig richtig und klingelte die Besitzer aus dem Mittagsschlaf und alarmierte die Feuerwehr.
Bei Ankunft am Einsatzort stand die Fassade und der Dachstuhl des Hauses bereits in Flammen. Der Motorraum eines danebenstehenden PKW stand ebenfalls in Vollbrand. Zwei Angriffstrupps begannen unmittelbar mit der Brandbekämpfung mittels zwei C-Rohre. Ein Wohnwagen, in welchen Gasflaschen gelagert waren, konnte noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Das nebenstehende Doppelhaus konnte vor einem übergreifenden Feuer durch den schnellen Einsatz geschützt werden. Der Brand im Dachstuhl konnte allerdings nicht rechtzeitig gestoppt werden, sodass die zweite Haushälfte den Flammen ebenfalls zum Opfer fiel.
Nach anfänglicher Chaosphase, erreichten nach und nach die von Einsatzleiter Jan Lehnhardt nachgeforderten Kräfte den Einsatzort. Die Feuerwehr Briest richtete eine Wasserentnahmestelle an der Havel ein und förderte über eine Langewegstrecke das Wasser zum HLF vor dem Brandhaus. Im weiteren Verlauf wurde durch die Feuerwehr Plaue am Briester Gerätehaus ebenfalls eine Entnahmestelle eingerichtet, von welcher die Tanklöschfahrzeuge gefüllt wurden. Diese wiederum speisten die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Brandenburg ein. Auf Grund des großen Bedarfs an Atemschutzgeräteträger wurden ebenfalls der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Brandenburg alarmiert. Ein Mitarbeiter Feuerwehrtechnischen Zentrums kam außerdem mit dem Gerätewagen Atemschutz aus Beelitz zur Einsatzstelle. Des Weiteren waren der Kreisbrandmeister und stellvertretende Kreisbrandmeister vor Ort.
Nach etwa 1,5 Stunden war das Ausbreiten des Dachstuhlbrandes gestoppt und der Brand unter Kontrolle. Gelöscht wurde von mehreren Trupps von außen als auch von innen. Außerdem wurde das Dach über die Drehleiter aufgerissen und von oben abgelöscht.
Am Ende waren mehr als 90 Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Darüber hinaus kamen 16 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz und es wurden über 600 Meter Schlauchleitung verlegt. Verletzt wurde zum Glück niemand und das nicht zuletzt ohne das vorbildliche Handeln des aufmerksamen Bürgers. Während der Löscharbeiten war die L962 auf Grund des großen Aufgebotes an Einsatzfahrzeugen zeitweise voll gesperrt. Warum es zum Brand kam ist bisher ungeklärt. Nach 4,5 Stunden war der Einsatz beendet. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle.
In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Kameraden für den Einsatz am Feiertag und vor allem für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Stadt Brandenburg!
In der heutigen Nacht wurden wir und weitere Kräfte aus dem Amt Beetzsee nach Brielow zum Gebäudebrand alarmiert. Die Lage war unklar gemeldet, deshalb ging die Leitstelle davon aus, dass ein Einfamilienhaus brannte. Dieses Szenario blieb aber glücklicherweise aus. Die ersteintreffenden Kräfte der FF Brielow stellten nur einen Brand von einem Haufen an Gartenabfälle fest. Alle anrückenden Kräfte konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.
Am Abend wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften nach Brielow gerufen. Gemeldet wurde der Leitstelle Brandenburg eine Rauchentwicklung aus einer Balkontür einer Wohnung und piepende Heimrauchmelder. Bei Ankunft der ersteintreffenden Kräfte stellte sich heraus, dass es zu einer Verpuffung in einem Ofen kam, wodurch es zur starken Rauchentwicklung gekommen war. Der Bewohner wurde dabei verletzt. Er wurde rettungsdienstlich versorgt. Handlungsbedarf für die Feuerwehr bestand nicht, so konnten alle noch anfahrenden Kräfte den Einsatz abbrechen. Unterwegs rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus, der somit zum Glück nicht zum Einsatz kam.
Einsatz 18/2018 (25.11.18): Brand Gebäude-Groß – Dachstuhlbrand
Am frühen Nachmittag rückte ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften in die Ortslage Brielow zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand. In der ehemaligen Gaststätte „Schwedenlinde“ kam es durch einen elektrischen Defekt zum Brand auf dem Dachboden. Erste Löschversuche wurden vom Eigentümer unternommen.
Der Zugang zur Brandstelle gestaltete sich schwierig. Der erste Angriffstrupp arbeitete sich von innen bis zum Brandherd und unternahm die ersten Löschmaßnahmen. Ein weiterer Trupp kämpfte sich über die DLK durch das Dach, welches aus Blech bestand und deshalb schwer zu durchbrechen war, an die Brandstelle. Das Feuer konnte dennoch schnell gelöscht und ein Großbrand konnte verhindert werden. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Auf Grund des Großaufgebotes an Rettungskräften war die Chausseestraße während des Einsatzes für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Rettungsdienst sicherte den Einsatz der Feuerwehrleute unter Atemschutz medizinisch ab.
Einsatz 13/2018 (28.08.18): Brand Gebäude-Groß – brennt Lüftunganlage in Werkshalle
Gestern Nacht gegen 1.30 Uhr wurden wir in die Stuttgarter Straße in Brandenburg alarmiert. Vor Ort brannte eine Absauganlage einer Drahtziehmaschine in einem Werk.
Da die Berufsfeuerwehr Brandenburg zu gleichen Zeit bei einem anderen Brand im Stadtgebiet im Einsatz war, wurden die Freiwilligen Feuerwehren von Brandenburg und wir alarmiert.
Durch die ersteintreffenden Kräfte aus Göttin wurde der Erstangriff unter Atemschutz durchgeführt. Ein Trupp unseres HLF stellte dabei den Sicherheitstrupp. Während den Löscharbeiten wurde der Göttiner LF vom HLF mit Wasser eingespeist.
Nach Abschluss der Löscharbeiten an diesem Einsatzort, ging es gemeinsam mit den anderen Kräften zur Einsatzstelle, wo die BF im Einsatz war. Vor Ort war für uns aber kein Handlungsbedarf mehr.
Einsatz 30/2017 (06.10.17): Brand Gebäude-Groß / Stallbrand
Am gestrigen Abend kam es zu einem Schwelbrand in einer kleinen Scheune in Pritzerbe.
Durch die schnelle Alarmierung wurde ein Ausbreiten des Feuers im Heu und somit schlimmeres verhindert. Der Brand war schnell unter Kontrolle und abgelöscht. Es waren mehrere Kameraden unter schwerem Atemschutz im Einsatz.
Zur Sicherheit würde der gesamte Heubestand aus der Scheune befördert und durch einen Pritzerber Landwirt abgefahren.
Die Einsatzstelle wurde bis zum Einsatzende ausgeleuchtet.
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